Exklusiv in PAparazzi lüftet Evelin Mohammadi ihr bisher größtes Geheimnis: „Ich bin Model!“ Die hübsche Mutter, die das aktuelle Cover ziert, hat uns zu sich nach Hause eingeladen, uns gezeigt, wie sie lebt und erzählt, warum bisher niemand von ihrer Leidenschaft wusste.
„Grüß Gott“, sagt die kleine Tochter von Evelin und streckt freundlich die Hand aus. „Ich bin die Shirin.“ „Hallo, das ist meine Tochter“, erklärt Evelin und streichelt der Siebenjährigen liebevoll über den Kopf. Die Kleine ist mächtig stolz auf die hübsche Mama. „Ja, so möchte ich auch mal werden“, erzählt sie und nickt eifrig.
Doch Evelin hat lange mit sich gehadert, wusste nicht recht, ob sie vor der Kamera eine gute Figur machen würde. Ursprünglich wollte sie einen ganz anderen Weg einschlagen. „Ich bin gelernte Landwirtin, sollte den Hof meiner Eltern übernehmen“, erzählt die schlanke Frau. Evelin ist als älteste Tochter auf dem Bauernhof aufgewachsen. Mit sieben saß sie zum ersten Mal auf dem Bulldog. „Was, da warst du ja so alt wie ich?“, fragt Shirin ungläubig nach. Evelin lacht. „Ja, genau. Wir Kinder mussten alle mit anpacken. Und ich hatte schnell herausgefunden, dass ich die andere Arbeit nicht erledigen muss, wenn ich
fahren kann“, erinnert sie sich an ihre glückliche Kindheit. Anstatt sich auf dem Hof zu schinden, konnte sie mit dem Traktor auf den Feldern arbeiten. Klar, dass sie möglichst schnell mit dem Gefährt umgehen können wollte. Für die junge Frau kam damals kein anderer Beruf in Frage. „Mir hat die Arbeit Spaß gemacht und ich habe mich für die Landwirtschaft interessiert.“ Den Hof hat sie dann allerdings nicht übernommen. Sie heiratete sehr früh und zog nach Hauzenberg. Heute arbeitet sie in einer Zweigstelle des Landwirtschaft samtes. „Und ich bin Mama“, ergänzt sie und zwinkert Shirin zu.
Dass sie nebenbei als Model zu arbeiten anfängt, war nicht geplant. „Ein Bekannter fotografi ert sehr viel und hat mich mal gefragt, ob ich nicht für ihn modeln möchte“, erinnert sie sich an die Anfänge. Erst wusste sie nicht so recht, ob sie zusagen sollte, ob sie das überhaupt kann. Schließlich hat sie sich dann doch einen Ruck gegeben und zum ersten Mal vor der Kamera posiert.
Sehr schnell merkte Evelin, dass sie nicht nur schöne Bilder von sich bekam, sondern die Fotos auch eine Möglichkeit sind, sich auszudrücken. „Ich kann in den Fotos eine Geschichte erzählen, meine Geschichte“, sagt sie. „Das unterscheidet mich von den sehr jungen Models. Ich denke, mit dem Alter bekommt man ein ganz anderes Charisma, eine andere Ausstrahlung. Und gerade das macht mich aus.“
In ihrem Leben hat Evelin schon viel durchmachen müssen. Schicksalsschläge und Krankheit haben sie niedergerissen – aber immer wieder hat sie sich aufgerappelt. Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde die glückliche Mutt er schwer krank, ein Jahr lang kam sie nicht mehr richtig auf die Beine. „Ich habe oft den Mut verloren, nicht mehr daran geglaubt, dass ich es schaff e“, sagt sie. Aber ihre kleine Tochter hat ihr immer wieder Kraft gegeben. Für sie hat sie sich zusammengerissen und gegen die Krankheit gekämpft – mit Erfolg.
Diese grausame Zeit hat sie in Bildern verarbeitet. Es gibt Fotos, auf denen Evelin sehr in sich gekehrt wirkt – zart und zerbrechlich. „Diese Bilder gehören zu mir, ich habe damit auch kein Problem. Umso schöner ist es für mich, wenn ich wieder Bilder betrachte, auf denen ich lache – dann denke ich, Mensch, du hast es geschafft .“ Aus diesem Grund ist das Modeln für Evelin immer wichtiger geworden, deshalb hat sie sich entschieden, sich fürs PAparazzi-Cover zu bewerben. Und sie hat es geschafft . Damit ist ihre Modelkarriere jetzt offi ziell. „Ja, was bisher nur engste Freunde und Verwandten wussten, weiß jetzt jeder, der die PAparazzi liest, und ich bin glücklich darüber.“
Ihr größter Wunsch: „Dass Shirin und ich gesund bleiben – hmm, und dass noch viele schöne Fotos von mir entstehen.“







