Hochzeits-Special

Der Frühling steht vor der Tür, und mit ihm die Zeit der Liebe, des Verliebtseins – und des Heiratens. Anlass genug für das ultimative PAparazzi-Hochzeits-Special!

weddingplanerDie Liebe hat viele Gesichter: Hingabe, Bedingungslosigkeit, unkritisches Akzeptieren, Leidenschaft, Macht, Himmel, Hölle, Fegefeuer. Liebe ist so schön. Triumpf der Phantasie. Liebe ist alles, was wir brauchen. Was wir aber gerade vor der Hochzeit nicht brauchen, ist Stress. Gerade für diesen Fall gibt es Marion Zarda, die Hochzeitsplanerin aus Waldkirchen spricht über Ihren Beruf und die perfekte Hochzeit.

PAparazzi: Hört man den Beruf „Hochzeitsplaner” so stellt man sich gleich den Film „Wedding Planner” von 2001 mit Jennifer Lopez vor. Romantisch, aber auch stressig, nicht ganz frei von zwischenmenschlichen Komplikationen… wie viel hat das mit dem tatsächlichen Beruf zu tun?

Marion Zarda: Meines Wissens nach gibt es den Beruf Weddingplaner nicht – es gibt noch keine spezielle Ausbildung hierfür. Der Film ist sehr realitätsnah – mit dem kleinen Unterschied, dass ich der Braut nicht den Bräutigam ausspanne (lacht). Oft geht es stressig zu, doch mit dem Know-how und dem Fachwissen eines Weddingplaners bemerken die Hochzeitspaare und Ihre Gäste nichts davon. Der Lohn für uns zeigt sich dann in romantischen und bewegenden Momenten, bei denen Brautpaar und Gäste glücklich sind und wir unseren Job reibungslos erledigt haben.

PAparazzi: Bleiben wir noch ein wenig bei diesem Film – bis dahin war der Beruf des Hochzeitsplaners relativ unbekannt, bestenfalls war das Engagement eines Profis zur Hochzeitsvorbereitung eine Sache für Prominente und die finanzstarke Klientel. Wie hat sich das in den letzten Jahren gewandelt? Hat dieser bewusste Film dazu beigetragen?

Marion Zarda: Ich finde nicht, dass der Begriff Hochzeitsplaner unbekannt war, da wir schon seit 1998 als Weddingplaner tätig sind. Bei Lovely Day kann sich jeder eine Planung zur Traumhochzeit leisten. Denn bei uns findet man fast alles, was für eine perfekte Hochzeit benötigt wird. Von Einladungskarten über Brautkleid, Gastgeschenke, Feuerwerk, weiße Tauben – einfach alles… Von Jahr zu Jahr beanspruchen immer mehr den Dienst eines Weddingplaners. Seit dem Film „Wedding Planer” ließen sich tatsächlich immer mehr Paare Ihre Traumhochzeit von Profis planen. Aber ab 2005 – nach der Hochzeit von Sarah Connor und Marc Terenzi – gab es einen regelrechten Boom. Jeder wollte plötzlich die perfekt geplante Hochzeit.

PAparazzi: Warum engagieren Brautleute hier und heute eine(n) Hochzeitsplaner(in)?

Marion Zarda: Es gibt drei Gründe:

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