Langfristig motiviert beim Fitnesstraining?

Ein paar gute Ratschläge, seinen inneren Schweinehund an die Kette zu legen:

Es ist Anfang Januar, Sie haben zu tief in die Keksdose geschaut, und Sie sind motiviert bis in die Haarspitzen, im neuen Jahr den ungeliebten Rettungsringen zu Leibe zu rücken. Schnell in den nächsten Schwitzkasten und sich angemeldet, ehe die guten Vorsätze im Alltagsstress und in die tiefen Abgründe der Vergessenheit geraten.

Nach 2 Monaten und 3 cm weniger Bauchanfang scheint es im dritten Monat immer mühsamer zu werden. Im 4 Monat lockt der Biergarten und an das Training erinnern sie sich nur noch, wenn das Fitnessstudio den Beitrag abbucht. Ich verrate ihnen einen Weg wie sie ihre Fitnessziele auch langfristig und nachhaltig in die Tat umsetzen können. Dabei müssen sie nicht zum exzentrischen Ausdauersportler mutieren, der jede Woche 20 Stunden Ausdauer braucht. Ebenso wenig ist es nötig, zum muskelverliebten Egomanen zu werden. Es geht einfach nur darum, seinem Körper das Maß an Bewegung und training zu geben, das ihm

in unserem oftmals bewegungslosen Arbeitsalltag abhanden kommt.

Hier meine Tipps:
Treten sie vor einen Spiegel und beurteilen sie ihr Leben und vor allem die Essgewohnheiten und ihre Einstellung zu Sport. Wenn man nüchtern betrachtet mit Sport beginnt weil man mit seinem Aussehen oder seiner körperlichen Leistungsfähigkeit unzufrieden ist, braucht man nicht zu hoffen, auf einmal eine Sportskanone zu werden. Setzten sie sich Etappenziele, die man monatlich,besser aber alle 2 Monate leicht realisieren kann. Zum Beispiel in drei Monaten 3 cm Bauchumfang weniger oder eine bestimmte Wattleistung mit niedrigerem Puls zu bewältigen. Suchen Sie sich Freunde, mit denen Sie zum Training gehen, aber solche die ebenso motiviert sind wie Sie. Wenn man den/die Trainingskumpel jedes mal von der 6 Uhr Soap fernhalten muss, wäre es besser, einfach jemanden aus ihrem Studio anzusprechen. Man sollte anfangs nicht länger als 4-6 Wochen mit dem selben Programm trainieren. Es würde ihre Fortschritte behindern und ist zudem ziemlich stumpf, immerzu die selben Geräte zu benutzen. Ein guter Club bietet diesen Service unentgeltlich an.

Lassen sie sich ein Ernährungsprogramm zusammenstellen, das ihren Stoffwechsel auf Touren bringt. Ohne die richtige, für sie angepasste Nährstoffzusammensetzung ist es schwierig, die Ziele zu erreichen.

Gönnen sie sich von Zeit zu Zeit eine Woche Trainingspause. Ja richtig – eine Woche. Nach dieser Zeit hat man „volle Akkus“ und gerät nicht unter einen Zwang. Zwang ist der größte Feind den wir haben!

Ich wünsche ihnen viel Spaß beim Training. Natürlich können sie mich, falls sie Fragen haben wie immer kontaktieren.

Tags: , , , , , , , ,

Bislang keine Kommentare, sei der erste.

Hinterlasse einen Kommentar