Orientierung im Finanzchaos bringt bis zu 400 Euro pro Jahr
Jeder Bundesbürger zahlt im Schnitt 1780 Euro pro Jahr für Versicherungsverträge. Viele davon seien zu teuer, versicherten ein irrelevantes Risiko zu hoch oder seinen gänzlich überflüssig, so zumindest fasst es der Bund der Versicherten (BdV) zusammen. Etwa 400 Euro pro Jahr ließen sich einsparen, wenn man seinen Vertragsbestand einmal gründlich unter die Lupe nehmen und ausmisten würde, so der BdV weiter.
Das Problem ist dabei nur, dass die Beurteilung des Bestandes nicht immer leicht ist. Was ist nötig, was nicht, was ist zu teuer, welche Leistungen muss man vergleichen? Der Gang zum Versicherungsvertreter ist wenig hilfreich, denn der verdient sein Geld damit, seine Gesellschaft zu vertreten und möglichst viele Abschlüsse zu machen.
Abhilfe schaffen kann hier nur der Versicherungsmakler. Der Makler ist ein Berufsbild, dessen rechtliche Stellung bei den meisten Verbrauchern noch nicht bekannt ist: Er ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Interessen des Kunden wahrzunehmen und muss sich dazu aus dem gesamten Angebot des Marktes bedienen. Berät der Makler den Kunden nicht zu seinem Vorteil, haftet er mit seinem Privatvermögen und muss von Rechts wegen seine Haftungsfähigkeit durch eine spezielle Haftpflichtversicherung gewährleisten.
Möchte man also seinen Finanz- und Versicherungsordner auf eventuelles Sparpotenzial untersuchen, so kann und wird einem nur ein zugelassener Makler dabei wirklich helfen können, denn er ist als Einziger wirklich daran interessiert. Alle anderen “Berater” machen das Finanz- und Versicherungschaos nur noch schlimmer.
Information von: Eduard Österreicher, Pocking







