Im Kneipp- & Gesundheitszentrum der Barmherzigen Brüder in Schärding kommt der Körper in Balance
Unausgewogene Ernährung – also Fastfood, zu viel Fleisch, Zucker, Kaff ee, Alkohol – auf diese Feiertagssünden reagiert der Körper „sauer“. Konkret kommt es zu einem Mineralstoffmangel, da basische Mineralien zur Neutralisation übermäßiger Säuren benötigt werden – mit Folgen.
Der Säure-Basenhaushalt im menschlichen Körper ist ein sensibles System von unterschiedlichen pH-Werten, die für unterschiedliche Stoff wechselvorgänge zwingend notwendig sind. Bestimme lebensnotwendige Vorgänge im Körper können nur ablaufen, wenn der pH-Wert im richtigen Bereich liegt. So soll zum Beispiel der pH-Wert des Blutes den Optimalbereich von pH 7,4 um nicht mehr als pH 0,05 nach oben oder unten verlassen, da ansonsten akute Lebensgefahr besteht, bereits bei pH 7,35 oder niedriger liegt eine Azidose, also eine Übersäuerung vor. Deswegen kann man anhand des Blutes auch keine Bestimmung über einen intakten Säure-Basenhaushalt vornehmen, da der Blut-pH-Wert vom Organismus grundsätzlich stabil gehalten wird. Der Körper vollbringt bei der Stabilisierung der lebensnotwendigen pH-Werte Höchstleistungen um Entgleisungen zu verhindern.
Es gibt dazu im Körper bestimmte Puffersysteme, mit denen Säurespitzen abgefangen werden können. Aus dieser Fähigkeit des Körpers, in den lebensnotwendigen Bereichen den optimalen pH-Wert konstant zu halten, wurde in der mittlerweile überholten älteren Schulmedizin oft eine Übersäuerung als „Unfug“ abgetan. Heute weiß man, dass mit der Regulierung über körpereigene Puffersysteme das Problem überschüssiger Säuren natürlich nicht aus der Welt geschaffen ist. Puffersysteme haben nur eine begrenzte Kapazität und wenn diese an ihre Grenzen gerät, wird nach gewissen Prioritäten vorgegangen. Das erste System, das unter einem Säureüberschuss „vernachlässigt“ wird, ist die Immunabwehr und insbesondere die Bekämpfung freier Radikale. Zudem werden Säuren durch die Abpufferung in gebundener Form im Bindegewebe „geparkt“ – das sind die so genannten „Schlacken“. Die Selbstreinigungskräfte werden blockiert, der Körper verschlackt. Leistungsfähigkeit, Widerstandskraft und Vitalität nehmen ab, Krankheits- und Alterungsprozesse setzen früher ein.
Dagegen hilft das Basenfasten sehr effizient Das ist eine milde Entsäuerungs-, Heil- und Entlastungskur, ohne dabei zu strengen Verzicht zu üben. Alles, was im Körper basisch verstoff wechselt wird und ihn so in Balance bringt, darf genossen werden. Im Unterschied zum Heilfasten wird der Körper bei der basischen Heildiät ausreichend mit Nährstoffen versorgt. So bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten.
Bei Rheuma, Magen-, Leber- und Darmstörungen, Übergewicht, Kreislaufstörungen, psychosomatischen Erkrankungen tut Basenfasten besonders gut. Im Kneipp- und Gesundheitszentrum der Barmherzigen Brüder in Schärding wird Basenfasten durch entgiftende und stoffwechselanregende Kneipp- und Wasseranwendungen, eine Massage, Tees und Bewegung unterstützt. Eine individuelle Ernährungsberatung hilft falsche Essgewohnheiten umzustellen. Das garantiert die Nachhaltigkeit des Kurerfolges – nach dem Motto von Pfarrer Kneipp, der einst predigte: „Eure Nahrung soll auch Heilmittel sein!“







