Last minute Wellness Urlaub im Bayerischen Wald. Unser Onlineredakteur Carsten Tauber war 3 Tage zu Gast im Wellness-Hotel Haidmühler Hof im Bayerischen Wald. Hier und im nachfolgenden Video sein Reisebericht:
Das Wellnesshotel Haidmühler Hof
Da der Bayerische Wald ja ein Katzensprung von Passau entfernt ist, war die Anreise für uns weder beschwerlich noch lang. Reiseantritt war Ende November, es dürfte einer der ersten Tage mit leichtem Schneefall in der jetzigen Wintersaison gewesen sein. Die kurvenreiche Strecke durch den Bayerischen Wald mit den ersten tanzenden Schneeflocken im Scheinwerferlicht sorgten bei mir bereits für ein angenehmes Urlaubsgefühl – das Gefühl dem Alltag entflohen zu sein! Wunderbar! Leider verschwand der Schnee über Nacht auch wieder… aber er kam ja später wieder!
Am frühen Abend erreichten wir das Wellnesshotel Haidmühler Hof und wurden beim Check-in freundlich empfangen. Kurz nachdem wir unser gemütliches Doppelzimmer bezogen hatten wurde uns das Hotel in einem Rundgang sehr ausführlich vorgestellt. Der vollständige SPA Bereich mit Whirlpool, Innen- und beheiztem Außenpool, der Saunabereich, sowie der Relax- und Fitnessbereich. Diesen nutzten wir selbstverständlich in den folgenden Tagen intensiv und machten natürlich auch von den angebotenen Wellnessanwendungen Gebrauch.
Nach dem ausführlichen Rundgang und einer kleiner Auffrischung betraten wir das im Kerzenlicht strahlende Hotelrestaurant. Höflich wurde uns ein Platz zugewiesen und ein Prosecco zur Begrüßung serviert. Es folgte ein wunderbar Leckeres 4 Gänge Menü – reichhaltig und mit viel Liebe zubereitet. Eine Nacht später, erwartete uns an derselben Stelle ein ebenfalls sehr abwechslungsreiches und top gepflegtes Frühstücksbuffet, welches den Start in den Tag leichtfüßig erscheinen ließ.
Modehaus Garhammer in Waldkirchen
Unser erster Tagesausflug nach dem reichhaltigen Frühstück führte uns zum Modehaus Garhammer in Waldkirchen. Mal ganz ehrlich: Garhammer ist kein Modehaus – Garhammer ist ein Service-Modehaus par excellence! Im Gegensatz zu meinen Kollegen der Printredaktion war ich, trotz Empfehlungen bislang noch nie dort und ich war zugegeben überwältigt!
Nicht nur von Mode und Produktmannigfaltigkeit! Nein, diese würde ich möglicherweise – wenn auch nicht so kompakt – auch woanders geboten bekommen…
Der Service ist äußerst bemerkenswert! Der Grund: An zentraler Stelle im Erdgeschoss befindet sich in der modernen Umgebung ein kleines, älteres und damit etwas deplatziert wirkendes Holzpult. Doch dieses strahlt die Ruhe und Kraft des Modehauses in alle Etagen aus. Warum? Die Geschäftsführung steht dort während der gesamten Öffnungszeit für alle Kunden und Mitarbeiter mit freundlicher und bemerkenswert ruhiger und professioneller Art für alle Wünsche und Belange zur Verfügung. Das gesamte Geschäft, scheint wie von Geisterhand von hier aus in besonnener Ruhe koordiniert. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich als Mann(!) das Gefühl, unter Shoppingstress zu stehen…
Sicherlich auch ein großer Aspekt: Das Modehaus beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeiter auf etwa 6500 Quadratmetern Verkaufserlebnisfläche. Wer den Comedian Mario Barth und dessen Beschwerden über Shoppingtouren in Kaufhäusern kennt, wird eines vermissen: Den Drahtsessel für den wartenden, männlichen Tütenträger.
Ich denke keiner der wartenden Männer, welche es sich in einer der unzähligen Sitzlounges mit einem vom Haus servierten Drinks gemütlich gemacht hatten, würden das Problem von Mario Barth auch nur ansatzweise nachvollziehen können. Kurzum: Die Philosophie von Garhammer stimmt wirklich: Mode und Menschen. Denn auch eine vollständige Kinderbetreuung, sowie der zentral gelegene integrierte Restaurantbereich beweisen durchdachte Servicestärke im Wohlfühlbereich.
Joska Glasparadies in Bodenmais
Unser Tagesausflug führte uns weiter in Richtung Bodenmais – zum Glasparadies Joska. Beeindruckende 70.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Ich gebe zu – damit hätte ich nicht gerechnet! Eine unfassbare Auswahl an Glasartikeln. Da wir ja bereits Ende November dort waren, waren vor allem Weihnachtskugeln und der ganzjährige Weihnachtsmarkt für uns von größerem Interesse. Wobei ich nicht verschweigen möchte, dass mir auch ein Produkt aus einem Galileo TV Experiment gefallen hat: Ein 65-Liter-Weißbierglas… – da ich jedoch in keinem Fußballverein aktiv tätig bin… wertlos, nebenbei nicht verkäuflich aber schön anzuschauen!
Neben den von uns fokussierten Weihnachtsartikeln bietet Joska Glas in vielen, für mich zuvor ungeahnten Varianten an: Ob Glas Dekorationen, Garten Dekorationen oder eine Vielzahl an Geschenken aus Glas.
Ein großer Besuchermagnet ist sicher auch die Glasklinik bzw. die Einsicht in die Fertigung von Glasprodukten. Jedoch waren diese Bereiche aufgrund des Wochenendes – absolut nachvollziehbar – geschlossen. Jedoch können alle Besucher, auch an Wochenenden selbst Glas blasen. Für diesen Zweck steht ein durchgängig geöffneter Showroom zur Verfügung.
Hungrige finden im angeschlossenen Kristall Restaurant – im Sommer auch im König Ludwig Biergarten, sicher einen Platz zur Stärkung. Reicht eine kurze Pause mit Kaffee, steht auch das Cafe Kristallino für ein Brainstorming zur Verfügung. Für die Kinder wartet vor den Türen ein wahrhaftig riesiger Ergebnisspielplatz auf junge Mitspieler!
Der Große Arber
Unweit der Joska Glasparadieses befindet sich der größte Berg Niederbayerns – der Große Arber. Es lag also auf der Hand, dem “König des Bayerischen Waldes” einen Besuch abzustatten. Landschaftliches Idyll – auf dem Weg zur Arber-Bergbahn, am Arber See vorbei und dann die Enttäuschung: Die Arber-Bergbahnen befanden sich noch in Revision, in Vorbereitung auf die damals noch bevorstehende Hochsaison. Gerne hätten wir den Bayerischen Wald auch vom höchsten Punkt in Bildern festgehalten und eine Fahrt in der Kuschelgondel genossen – aber Revision geht vor! Laufen wollten wir aber auch nicht, daher verbrachten wir noch ein wenig Zeit am Arbersee, bevor wir schließlich den Heimweg antraten.
Fazit: Wellness Urlaub im Bayerischen Wald
Für uns war es ein absolut schönes und auf seine Art auch ruhiges Wochenende im nahen Bayerischen Wald – schliesslich konnten wir auch die Großmutter dazu überreden, während unserer Abwesenheit auf unserer Kinder zu achten. Aufgrund unserer Ausflugsaktivitäten war der Aufenthalt nicht nur von Wellness und Entspannung geprägt, andererseits hält es mich auch nicht stundenlang auf einer Liege der Entspannung. Und somit war es ein “runder” Aufenthalt, von allem etwas.
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