Projekt, Zeiten, Stift – wo ist der Zettel?

Viele, die oft im Büro an Projekten mitwirken, kennen das: Um eine korrekte Rechnung schreiben zu können, müssen die Zeiten der Projektarbeit festgehalten werden. Die schnellste Lösung ist der Schmierzettel – aber das hat auch bedeutende Nachteile – schnell ist der Zettel verschwunden, oder eine Zeiterfassung wird vergessen.

Daher werden auch schnell mal Exceltools erstellt, in denen die Projektmitglieder Ihre Zeiten erfassen können. Auch hier ist die Erfassung der Projektzeiten oftmals nicht präsent und wird daher auch hier gerne mal vergessen, hinzu kommt, dass dummerweise die Dokumente aller Projektteilnehmer wieder zusammengeführt werden müssen, oder gleich zu Beginn kniffelige Mehrbenutzersheets erstellt werden.

Abhilfe kann mite schaffen. Zwar kostet mite nach der Testphase von 30 Tagen pro Nutzer 5,00 Euro im Monat – aber wer die Kosten für die Zusammenführung von Zeiten gegenüberstellt – wird leicht den Vorteil erkennen.

mite wurde 2006 im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelt – erhielt 2008 einen neuen Anstrich und hat seit Markeinführung bereits 3 Gründerpreise abgeräumt.

Innerhalb von 60 Sekunden ist ein miteaccount angelegt. Die Bedienung ist minimalistisch – zunächst ist der Anwender über die wenigen Funktionseinstellungen möglicherweise enttäuscht – aber das genau macht den Charme von mite aus. Alles kann sehr leicht verständlich eingestellt werden – keine unnötigen, aufgeblähten Schnickschnackeinstellungen die der Usability einen Abbruch verleihen würden. Das Tool macht was es soll – Arbeitszeiten messen, oder die Möglichkeit zur freien Arbeitszeiteingabeerfassung geben. Kunden und dessen Projekte können angelegt werden, Leistungen lassen sich definieren und über die Zeiterfassung werden diese miteinander verbunden.

Genial das Reporting der Arbeitszeiten. Zu den einzelnen Leistungen, die sich frei definieren lassen, können Stundensätze mit angegeben werden. Projekte können Stundenbudgets haben – so lassen sich sowohl bisherige Umsatzerwartung, als auch Budgetnutzung visuell darstellen. Die Reports können auf Kunden / Projektebene heruntergebrochen werden. Weitere Einzelauswertungen sind möglich.

Praktisch die Webanwendung kann die Uhr bequem per Mausklick zum laufen, oder stoppen gebracht werden. Tools wie DynaMite (Apple) oder mite.desk (Windows) holen die Zeiterfassung auch auf den Desktop.

Für Apple User oder Freunde der Webfakturierung bietet sich ein weiteres Highlight – die gestoppten / erfassten Zeiten können in einem Rutsch in das Rechnungsprogramm übernommen werden. Somit wäre dann auch die Rechnung innerhalb weniger Sekunden erstellt – da auch die Preise der bei mite hinterlegten Leitungen übernommen werden können.

Voraussetzungen: Apple mit der Rechnungsaplikation GrandTotal, oder Webfakturierung ala billomat bzw. salesking.

Aber auch mit anderen Tools arbeitet mite zusammen. So z.B. Jabber, Twitter, oder Bugtrackern wie Redmine, Mantis und Trac.

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